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Wie alles begann und wie es weiter geht
Stadtgarde Offenbach e.V. 1982
Klaus Keller war im 1. Fanfarenzug Blau-Weis Offenbach 1. Kassierer. 1981 trat er mit mehreren Mitgliedern aus, um etwas ganz neues zu machen, einen ganz neuen Verein. Viele Monate vergingen um sich Gedanken zu machen, wer, was, wo machen sollte. Als dann jede Kleinigkeit geklärt war und die Satzung geschrieben, mußten sie dem Verein einen Namen geben und da Klaus Keller bei der Stadt arbeitete, kamen sie auf den Namen Stadtgarde Offenbach e.V. Die Gründer (Hauptgründer) bestehend aus 7 Personen, so viele wie man zum Gründen nun mal braucht. Es waren: Klaus Keller, Dieter Stieglitz, Artur Keller, Manfred Lippert, Raimund Heberer, Monika Herhold und Klaus Fey. Nachdem sie ihre eigene Satzung aufgenommen hatten und Ihr Vereinsheim (Am Schneckenberg 63) gefunden und bezogen hatten, traten sie auch gleich dem OKV (Offenbacher-Karneval-Verein) bei. Durch die erste Veranstaltung im Fuhrpark, zog der Verein gleich viele neue Mitglieder an. Wie Familie Diel, die den Verein von Anfang an liebgewonnen hatten und daraufhin die Finanzierer der neuen selbst entworfenen Uniformen wurden. Die aller erste Fanfare und ein paar andere Instrumente kaufte Klaus Keller in der Stadthalle Offenbach bei einem Flohmarkt.
1982 Veranstaltete die Stadtgarde Offenbach ihr erstes Waldfest und da die Kontakte zu den Offenbacher 03er und zur Gemaa Tempelsee sehr gut waren veranstalteten sie es im Wald in Tempelsee, sowie auch das 2. Waldfest 1983. 1985-1986 war ein weiteres Waldfest geplant, alles stand, die Plakate hingen, die Einladungen waren verschickt, doch das Wetter spielte nicht mit und setzte alles Unterwasser. Und so verlegte es die Stadtgarde Offenbach auf den Schneckenberg und Veranstaltete das erste Schneckenbergfest (wie sich nach den Jahren als Traditionell erwies). Es ging immer weiter Berg auf für die Stadtgarde. Am 2. und 3. Schneckenbergfest übernahmen die Rüdenauer Klammhörnlis die Patenschaft der Stadtgarde Offenbach, was damals ein großes Ereignis war. Der Abbruch der Patenschaft entstand durch Vorstandswechsel bei den Hörnlis. Die Mitgliedschaft beim OKV war auch nicht von langer Dauer. 1986 passierte dann ein weiteres großes Unglück, dass schöne Vereinsheim brannte zur Hälfte bis auf die Grundmauern ab. Die Stadtgarde kämpfte hart darum, dass es nicht abgerissen wurde und bauten es komplett neu auf. Es dauerte 1 Jahr um alles wieder herzurichten und Training machten sie in der Zeit weiter hin in Schutt und Asche. Dieses Ereignis schweißte sie alle noch enger zusammen.
Zwischen 1985-1986 traf die Stadtgarde ein kleinen Stich ins herz, denn aus ein paar Mitgliedern der StgO wurde der Verein Kleppergarde Offenbach gegründet, doch das hielt nicht lange und löste sich wieder auf und sie gingen alle zum Postsportclub blau-gelb über. Nachdem sich die Stadtgarde mit Ihrer Musikgruppe weiter entwickelte und beschloß ihren Fanfarencorps umzurüsten auf Kesselpauke, Xylophon, Congas und Icebreakers. Es kamen viele neue und auch alte Mitglieder (Postsportclub) wieder zurück und gründeten zuerst die neue Musikgruppe Marimba Drum Band und benannten sie schließlich in die Snack Mountens um. Unsere Tanzgruppen entwickelten sich langsam aber ständig. In den 90ern feierten wir bei DVG Turnieren mehrere Erfolge in Garde-, Paar- und Showtanz. Zu den Höhepunkten gehörte der 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Danach kamen die Europameisterschaften in Holland, wo wir mit einem Paar- und Showtanz vertreten waren. In den Jahren darauf mußten wir uns vom Turniertanz mangels Interesse zurückziehen. Die erste und zweite Sitzung wurde im Fuhrpark veranstaltet und durch die große Nachfrage, wurde der Fuhrpark zu klein und die Sitzung wurde nach Rumpenheim ins Bürgerhaus verlegt, wobei es die nächsten Jahre dann auch dabei blieb. Seit ca. 1997 Veranstalteten wir sie im Pfarrheim-Bieber, was bis heute einen großen Erfolg brachte. Die Stadtgarde Offenbach war sehr engagiert in Kindergärten, Schulen, Altenheimen, Kinderheimen, AWO und vieles mehr. Sie nahmen kein Geld für ihre Auftritte, zur Motivation der Leute und für gute Zwecke. Dem entsprechend bekamen sie sehr gutes Feedback der Stadt Offenbach. Als es 1996 hieß, dass die Stadt Offenbach das Grundstück nicht mehr verwalten will und kann, mußte ein Träger (Verwaltung) her, damit es nicht abgerissen wird. Durch lange Verhandlungen, guten Bezügen und Vorschlägen wie z.B. Platz für andere Vereine, gründete sich die OVO (Offenbacher Verwaltungs- und Organisationsverein) die ab jetzt alles Verwalten sollte. Nach 15 Jahren 1. Vorsitzender der Stadtgarde Offenbach ist Klaus Keller zurück getreten. Er ist jetzt Vorsitzender der OVO. Durch die Nachfolge von Stefan Wolf geht es mit der Stadtgarde immer weiter Berg auf. Seit ca. 2 Jahren ist die Stadtgarde wieder dem OKV angeschlossen und die zusammen Arbeit macht Spaß und das Verhältnis ist sehr gut. Wir veranstalteten auch selbst ein Turnier im Verlauf unseres Schneckenbergfestes. Das "Dance und Fun Turnier". Dies wurde sehr gut von befreundeten Vereinen angenommen, da alles locker außerhalb der Saison stattgefunden hat. Das Jahr darauf, haben wir das Gardetanzturnier um ein Showtanzturnier erweitert. Es war ein sehr großer Erfolg. Im Jahre 2001 richten wir während des Hessentages in Dietzenbach ein Garde- und Showtanzturnier in der Phillip-Fenn-Halle aus, dass auch wieder viel ansehen und Begeisterung brachte. Durch die schlechten Verkehrsbedingungen und mangelndem Interesse veranstaltet die Stadtgarde Offenbach seit ca. 2000 kein Schneckenbergfest mehr. Im Jahr 2001 kam ein weiterer Rückschlag; es wurde in unserem Vereinshaus von Unbekannten eingebrochen. Gestohlen wurden alle Blechblasinstumente, samt Noten. Trotz allem ging es weiter, wir kauften neue Trompeten und organisierten neue Noten und schon waren wir wieder voll dabei.
Sommer 2004 Der Sommer 2004 verlief weiter wie in der Kampagne, mit vielen Auftritten und Veranstaltungen, sowie die Renovierung der Vereinsgaststätte, die wahrhaftig sehr gelungen ist. Beim diesjährigen Dragon Cup der Wiking zeigte die Stadtgarde mal wieder, dass sie auch außerhalb der Kampagne viele Talente hat und holte sich unter 16. Mannschaften den 3. Platz, sowie beim diesjährigen Wettstreit "Spiel ohne Grenzen" beim MKV (Mühlheimer-Karneval-Verein) den 2. Platz mit 15 Mitstreitern. Weiterhin Motivierte sich die Stadtgarde für ein Kanuwandern nach Weilburg, dem traditionellen Zeltwochenende in Freudenberg und einem Ausflug nach Rüdesheim in die Drosselgasse. Kampagne 2004-2005: Der Start der Kampagne verlief sehr gut mit Zahlreichen Auftritten und gutem Feedback, wie z.B. in Frankfurt beim "Lauf gegen das Vergessen" für Alzheimerkranke, bei der Herbstmesse in der Fegro Weiskirchen oder der Verkaufsoffene Sonntag am Karstadt in Hanau.
Wie schon im Jahre 1984, fand im November 2004, genau 20 Jahre später, die Fahrt nach Berlin statt. Zum Sturm aufs Rathaus und einer Galasitzung mit unserer Musikgruppe und den Crazy Dancers lud der Berliner Carneval Verein 1968 e.V. ein. Unsere Sitzung fand in diesem Jahr am 08.01.2005 und das Motto der Sitzung war "150 Jahr´ Fassenacht in Offebach un mir sinn aach debei". Die Sensation für uns in diesem Jahr war am 30. Januar, denn genau am 30. Januar 1982, wurde die Stadtgarde Offenbach e.V. gegründet und feierte beim großen Umzug in Offenbach Ihren 23. Geburtstag. Nach zahlreich gelungenen Auftritten verabschiedeten wir die Kampagne 2005 in unserem Vereinsheim mit den traditionellen „Braunschweigerleberworscht“ Gesängen. Natürlich luden wir wieder viele befreundete Vereine ein, die auch zahlreich erschienen. Das jährliche Mainuferfest 2005 ist wie die Jahre davor sehr gut gelaufen. Unser erstes Sommerfest mit Buntem Programm und anschließender Irischer Nacht, dass am 16. Juli 2005 auf dem Freigelände „Am Schneckenberg“ in Offenbach statt gefunden hat war ein voller Erfolg. Im November 2005 waren wir wieder in Berlin. Sowie im Jahr 2004 hat es allen wieder sehr viel spaß gemacht. Mit einer kleinen Bootstour über die Spree, dem Sturm aufs Präsidium und der Gala am Seepark. Karneval an der Spree: Ole Ole Ole.... Nun steht uns unsere Sitzung mit dem Thema "Ein närrischer Flug" bevor. Und bei einem Ausverkauftem Saal kann kaum noch was schief gehen! Nach 24. Jahren Bestehen, kann die Stadtgarde Offenbach e.V. wirklich auf ereignisreiche und bewegende Zeiten zurückblicken. Bis heute bietet sie Ihren Mitgliedern durch die verschiedenen Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten sehr viel Abwechslung und jeder Zeit allen Mitgliedern das Recht stolz auf ihren Verein zu sein. |





